HypnoFree® - was ist das?

HypnoFree®

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Das gesamte Konzept basiert auf einem ISO 2009 zertifizierten Hypnoseprozeß.

Die Grundstruktur gewährleistet einen sehr dynamischen und kraftvollen Veränderungsprozess und sichert gleichzeitig eine ungewöhnliche Flexibilität. Auf Grund dieser Variabilität sind Ablauf und Inhalt der Sitzungen - je nach Klient - recht unterschiedlich.

Die einzelnen Bausteine ergänzen sich, aber bedingen sich nicht gegenseitig.

(A) Einfache Fälle erfordern oft die Lösung eines unerwünschten Ankers oder einer neuromuskulären Blockade. Damit werden unterschwellige Erregungszustände abgebaut, Lernprozesse angeregt, Perspektiven geändert und eine neurologische Umstrukturierung kann beginnen. Dies kann - neben diversen Formaten zur Unterbrechung von zwanghaften Reiz-Reaktions-Verhalten - unterstützt und perfektioniert werden mit Werkzeugen wie z.B. Ultra-Height® von Gerald F. Kein.

(B), (C) Manchmal müssen die Auslöser destruktiver oder einschränkender Gefühle gefunden und aufgelöst werden. Dies ist möglich mittels ursachenorientierter Hypnose oder Tools der Ego-State-Therapie. Sobald die Ursachen beseitigt sind, kann das bearbeitete Problem in dieser Form nicht wieder auftreten und Symptome verschwinden. Wunderbare Hilfsmittel in diesen Fällen: R2C® (OMNI) in Verbindung mit der Universaltherapie® von Jerry Kein oder andere Regressionsverfahren.

Erst nach Neutralisierung der Ursachen ist das Unterbewusstsein wirklich offen für die Anwendung gezielter Suggestionen.

(D) In einigen Fällen ist eine ressourcen-, lösungs- und zielorientierte Hypnose nach M. Erickson angezeigt, in deren Rahmen der Klient seine Lösung selbstständig erarbeitet. Dieser Ansatz funktioniert unabhängig von Größe und Komplexität des Problems und setzt nicht unbedingt auf große Veränderungen sondern eher auf viele kleine, dafür aber machbare Schritte. Oft genügen "Kleinigkeiten", um Bewegungen in Gang zu setzen. Damit werden Ergebnisse möglich, auf die man nicht gekommen  wäre, wenn der Ausgangspunkt das Problem gewesen wäre. Ergänzende Maßnahmen aus dem verhaltenstherapeutischen und dem systemischen Werkzeugkasten können helfen, das vorgegebene Ziel zu erreichen.

(E) Praktisch immer ist es möglich und sinnvoll, vorhandene positive Erfahrungen, persönliche Kompetenzen, bewährte Strategien in die Arbeit zu integrieren. Den Klienten in mittlerer Trance Ursachen, Ressourcen und Lösungen aufspüren zu lassen, ist eine besondere Stärke z.B. des NAUTILUS-CODE, den ich am Deutschen Hypnoseinstitut® erlernen durfte.

(F) Bei einigen Problemstellungen kann es erforderlich sein, universelle Symptomauflöser einzusetzen, die autoorganisatorisch arbeiten. Ich verwende vorzugweise 6-Step-Reframe von Bandler & Grinder, Ultra Healing® von H. Wipf, die Subliminal-Therapie von Dr. Yager. Erfahrungsgemäß kann damit der Prozess der Umstrukturierung wesentlich beschleunigt und vertieft werden.

(G) Nach erfolgreicher Simulation der Problem- oder ähnlicher Situationen sowie einem positiven Öko-Check (Prüfung der gefundenen Lösung auf unerwünschte "Nebenwirkungen") werden die neuen Strategien tief und fest verankert und sind damit jederzeit unter allen Bedingungen abrufbar.